Feinde des deutschen Sparschweins |
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Lustige Sparschweine, leider auch "Sparkühe" von Max Reynolds (07/08) |
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Es bleibt uns nichts anderes übrig, als den Hersteller Max Reynolds in die Liste der Feinde des deutschen
Sparschweins einzutragen. Das Unternehmen liefert zwar lustige, bunte Sparschweine, gleichzeitig aber auch Sparkühe.
Es trägt damit also dazu bei, das deutsche Sparschwein von Deutschlands Theken und Kommoden zu verdrängen. Dieses ist ein geradezu verbrecherischer Akt, weshalb wir Max Reynolds Germany und seine Geschäftsführerin Sonja Kawlath den Feinden des deutschen Sparschweins zuordnen müssen. Die Kühe haben sowieso einen schweren Stand, wo doch ihre Milch nicht mehr genug Rendite abwirft, weshalb die Bauern im Sommer 2008 einen Milch-Boykott durchgeführt haben. Und nun sollen sie auch noch als "Sparschweine" herhalten? Grauenvoll! Sie können Ihre Meinung direkt bei dem Unternehmen abladen unter www.maxreynolds.de |
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Der Schweizer Versandhandel "geschenkidee.ch" und seine Sparkühe (02/08) |
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Dass die Schweizer stolz auf ihre Kühe sind, aus deren Milch der würzige Schweizer Käse gemacht wird, ist allgemein bekannt.
Dass aber Kühe als Sparschweine umfunktioniert werden, erfüllt die Schutzgemeinschaft Deutsches Sparschwein mit blankem
Entsetzen. Peinlich ist vor allem, dass eine der "Sparkühe" den Namen Ursel trägt. Ursel kommt von Ursus (lateinisch: der Bär).
Die dämliche Sparkuh heißt also sinngemäß "die Bärin", was auf eine Kuh paßt wie die Faust auf's Auge. Dass eine der Kühe
auch noch das Schweizerkreuz auf dem Rücken trägt, mögen die Schweizer mit sich selbst ausmachen.
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Euskirchener Schulräte und Landrat Rosenke zu Feinden des deutschen Sparschweins erklärt |
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Die Schutzgemeinschaft Deutsches Sparschwein kann nicht umhin, als
die Euskirchener Schulrätin Marlies Hergarten, ihren Kollegen Karl Schiffer und den Landrat des Kreises Euskirchen Günter Rosenke zu Feinden des deutschen Sparschweins zu erklären.
Was ist geschehen? Im März 2006 wurden die Schulrätin und der Schulrat gebeten, die Ritterballade um die in Euskirchen erfolgte Erfindung des Sparschweins im Schulunterricht zu behandeln. Auf das entsprechende Schreiben haben die beiden Amtspersonen nicht einmal geantwortet. Ein daraufhin verfaßtes Protestschreiben an den Landrat hatte nur zur Folge, dass dessen Assistent zwar einerseits ein Lippenbekenntnis zum deutschen Sparschwein ablegte, aber gleichzeitig erklärte, die Kreisverwaltung sei für die Lehrpläne nicht zuständig, die Schutzgemeinschaft möge sich also an die NRW-Kultusministerin wenden. Dazu erklärt die Schutzgemeinschaft: "Trotz aller Lehrpläne haben Lehrer einen Gestaltungsspielraum. Sie können also durchaus auch im Heimatkunde- oder Deutschunterricht eine solche Ballade aufgreifen, zumal diese - wie in unserem Anschreiben erläutert - pädagogisch besonders wertvoll ist. Dass die Schulrätin und der Schulrat auf unseren Vorschlag gar nicht erst reagiert haben, kann nur so aufgefaßt werden, dass diese Amtspersonen dem Sparschwein feindlich gesonnen sind. Auch Landrat Rosenke muß der Gruppe der Sparschweinfeinde zugeordnet werden, da er das Thema von sich und seinen Schulräten weggeschoben hat mit dem beamtentypischen Votum, dafür sei eine andere Behörde zuständig." Der Vorstand der Schutzgemeinschaft hat einstimmig beschlossen, besagte drei Amtspersonen in das Schwarzbuch der Feinde des deutschen Sparschweins aufzunehmen. |
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Erzfeind des deutschen Sparschweins: Die Dresdner Bank |
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Wie man hier sieht, haben diese drei Elefanten ein einheitliches Design. Gegen das Design ist nichts zu sagen - es stammt von Luigi Colani. Der kleine, mittlere Elefant aus Bronze ist ein Briefbeschwerer, ein Werbegeschenk der Dresdner Bank. Der grüne Plastik-Elefant ist jedoch als Spar"schwein" ausgestattet und wurde seinerzeit gleich hunderttausendfach von derselben Bank unter das Volk gebracht. Damit begann die Verdrängung des deutschen Sparschweins! Dass sich dann die Porzellan-Manufaktur Höchst dem Trend anschloß und einen aufwändigen Porzellan-Sparelefanten auf den Markt brachte, darf einen nicht verwundern. Nach den Feststellungen der Schutzgemeinschaft Deutsches Sparschwein hat die Dresdner Bank dem Sparschwein einen Bärendienst erwiesen, wobei inzwischen hemmungslos auch Sparbären, Spardackel oder Sparkaninchen im Handel sind.
Von der Schutzgemeinschaft angeschrieben, sich eines Besseren zu besinnen
und dadurch Buße zu tun, dass man für das Sparschweindenkmal eine Spende entrichtet, hat die Dresdner Bank ein Schreiben verfaßt, in dem sie sich hartnäckig zu ihrem albernen Sparelefanten bekennt. Das Schreiben können Sie an dieser Stelle nachlesen - und natürlich auch unsere geharnischte Antwort darauf. Inzwischen (Stand Oktober 2008) steht fest, dass dieses Geldinstitut von der Commerzbank übernommen wird, die jahrelang hinter der Dresdner "nur" die Nr. 3 der deutschen Geschäftsbanken war. Im Zuge dieser Vereinnahmung, die in Bankenkreisen als "zweckmäßige Fusion" tituliert wird, werden sicherlich einige tausend Arbeitsplätze wegrationalisiert, was sehr bedauerlich ist. Erfreulich ist hingegen, dass die Commerzbank kein Interesse daran haben dürfte, den babykackegrünen Elefanten der Dresdner Bank weiter am Leben zu erhalten.
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Die "Kuhspardose" der Billig-Textilkette Ernsting's Family |
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Hundertfach in deutschen Städten vertreten ist die Billig-Textilkette Ernsting's Family, in deren Filialen vor allem preiswerte Kinderbekleidung angeboten wird, aber auch dekorative Geschenkartikel, Tischgeschirr, Billiguhren und Saisonartikel wie Hängematten und dergleichen. Im April 2006 pries der Textil-Discounter auch eine "Kuhspardose" an, siehe Foto. Dieser absolute Affront gegen das deutsche Sparschwein wird auch nicht dadurch gelindert, dass die Kuh eine goldene Glocke um den Hals trägt. Der Schutzgemeinschaft Deutsches Sparschwein bleibt angesichts dieses unglaublichen animalischen Fehlgriffes nichts anderes übrig, als das Unternehmen zum Feind des deutschen Sparschweins zu erklären. |
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Systemdienstleister Testrut und seine Billig-Sparerdbeeren
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Man muß schon zweimal hingucken, bis man begriffen hat, was denn eine Sparerdbeere
ist: Eine Keramik-Erdbeere mit Schlitz für den Geldeinwurf, also wieder so ein widerliches Ding, das unser herziges deutsches Sparschwein bedrängt. Die Erdbeere tritt leider auch nicht solo auf - auch eine Sparapfelsine springt dem Kunden in den Billigläden ins Auge. Geliefert werden die oben gezeigten Produkte von der Fa. Testrut aus Wesel, die sich als Systemanbieter bezeichnet und Importware aus dem weitgefaßten Bereich Haus und Garten über Baumärkte, SB-Warenhäuser und Diskonter sowie "Alles-1-Euro-Läden" anbietet. Testrut beliefert mit edleren Eigenmarken auch den Fachhandel, wobei die "Schutzgemeinschaft Deutsches Sparschwein" bisher noch nicht feststellen konnte, ob auch auf der "Nobelschiene" Produkte vertrieben werden, die unsere Sparschweine bedrohen.
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Der Weltbild-Verlag und sein angebliches "Spardosenset" |
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Der vielfach gelobte Weltbild-Verlag (übrigens im Eigentum der katholischen Kirche) hat sich zu unserem allergrößten Bedauern zu den Sparschweinfeinden gesellt. Im Spätsommer 2005 verschickte er einen Katalog, in dem er ein siebenteiliges "Kinder-Spardosenset" anpries. |
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| Was als "Toll als Geschenk & Mitbringsel" beschrieben wurde, das sind sieben Tierfiguren (also keine Dosen) aus Keramik. Und zwar, wir müssen es voller Abscheu hier dokumentieren: | ||||||
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| Zwar hat der Weltbild-Verlag gleichsam als Alibi auch ein Sparschwein in sein Angebot geschmuggelt, aber das kann uns nicht versöhnen. Ganz im Gegenteil! Hier muß der Tierschutz auf den Plan! Ein Sparschwein muß artgerecht unter seinesgleichen gehalten werden und darf nicht mit anderen Tieren in einen Pott bzw. Geschenkkarton geschmissen werden. |
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Weltbild-Verlag offenbar auf dem Wege der besseren Einsicht
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Der WELTBILD-Verlag (siehe obenstehenden Beitrag) scheint offenbar auf dem Wege der besseren Einsicht zu sein und offeriert in seinem Katalog 12/05 statt einer
ganzen Herde von "Spartieren" nur noch zwei. Einmal ein Sparschwein und dann einen Sparesel (eine ausgesprochene Eselei). Halbwegs versöhnlich nimmt die "Schutzgemeinschaft Deutsches Sparschwein" die Sache dennoch auf, denn der Verlag offeriert auch einen Wandkalender Schweine - siehe Abbildung.
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