Dem deutschen Sparschwein droht Überfremdung |
Wie der Name unserer überparteilichen und überkonfessionellen Gemeinschaft schon sagt, geht es darum, ein hehres deutsches Kulturgut, nämlich das Sparschwein, vor Überfremdung, Verfälschung und Verballhornung zu schützen. Wie herzig schaut uns dieses rot gesprenkelte Sparschwein mit seinem schnullerförmig ausgebildeten Rüssel doch an! Solch ein Schwein spiegelt die Gemütstiefe der deutschen Seele wider! So ist denn auch jede Ausschmückung und Verkleidung des deutschen Sparschweins nach übereinstimmender Meinung unseres wissenschaftlichen Beirats erlaubt, solange sich diese Attribute am deutschen Volksgut orientieren. So wird ausdrücklich befürwortet, dass ein deutsches Sparschwein auch im Trachtenlook oder in Seemannskleidung in Erscheinung treten darf, wohingegen eine Ausschmückung mit Schottenrock oder einem Sari nachdrücklichst mißbilligt wird.
Die wahre Gefahr lauert aber woanders! Eine Unzahl von "Spartieren" überschwemmt den deutschen Sparschwein-Markt und bestimmte ausländische Produzenten schrecken auch nicht davor zurück, Sparmenschen auf den Markt zu werfen. Extrem bedroht wird das deutsche Sparschwein durch den Sparelefanten. Selbst der Dümmste weiß, dass der Elefant kein einheimisches Tier ist. Das hat aber die Entscheidungsträger der Dresdner Bank nicht daran gehindert, in den 80-er Jahren den Markt mit Sparelefanten häßlichster Art (siehe Foto) zu überschwemmen - und das auch noch mit solchen aus grünem Plastik! Dass ein solches Vorgehen in die Hose gehen würde, hätte den Bankern von vornherein klar sein müssen: Sparelefanten bringen kein Glück. Die Dresdner Bank hat jahrelang nur magere Gewinne eingefahren, inzwischen (Stand Oktober 200) steht fest, dass sie von der Commerzbank übernommen wird, die jahrelang hinter der Dresdner „nur“ die Nr. 3 der deutschen Geschäftsbanken war. Im Zuge dieser Vereinnahmung, die in Bankenkreisen als "zweckmäßige Fusion" tituliert wird, werden sicherlich einige tausend Arbeitsplätze wegrationalisiert, was sehr bedauerlich ist. Erfreulich ist hingegen, dass die Commerzbank kein Interesse daran haben dürfte, den babykackegrünen Elefanten der Dresdner Bank weiter am Leben zu erhalten.
Nicht zu übersehende Indizien deuten darauf hin, dass das deutsche Sparschwein gezielt aus dem Ausland angegriffen wird - und zwar durch das Einschleusen von Sparpinguinen, Sparkaninchen, Sparkatzen, Sparhunden, Sparwalfischen, Sparbären und sogar Sparmarienkäfern! Hier ist der Gesetzgeber gefordert. Das Herstellen solcher Spartiere in Deutschland selbst muß ebenso unter Strafe gestellt werden, wie die Einfuhr derselben aus Fremdstaaten. Nichts hat die "Schutzgemeinschaft Deutsches Sparschwein" jedoch gegen die Produktion deutscher Sparschweine wo immer auf der Welt, sofern dieselben nicht in ihrer Würde verletzt werden etwa durch undeutsche Ausstaffierung.
Liebe Freunde des deutschen Sparschweins! Unterstützen Sie unsere Bemühungen um eine Änderung des Grundgesetzes dahingehend, dass das deutsche Sparschwein unter den besonderen Schutz des Staates gestellt wird! Die Zeit drängt! Der deutsche Gartenzwerg ist fast aus unseren Gärten verschwunden. Wenn es so weitergeht wie bisher, dass sich nämlich Regierung und Opposition um die Förderung von Bildung und Kultur einerseits den Rang ablaufen, andererseits aber das deutschen Sparschwein als Kulturträger glatt übersehen, kann es nicht weit her sein mit der Bildungspolitik! Die deutsche Jugend muß wieder zum Sparschwein hingeführt werden! Wenn Sie, liebe Userin, lieber User, eine bereits vorbereitete Eingabe an den Präsidenten des Deutschen Bundestages zwecks Grundgesetzänderung unterstützen wollen, so können Sie das hier mit nur einem Klick erledigen. Präsidium und Beirat der "Schutzgemeinschaft Deutsches Sparschwein" danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit. |